In den letzten 60 Tagen ist nichts erschienen, das viele betrifft.
Unten stehen die wichtigsten Meldungen aus dem Archiv.
Cannabis ist für Erwachsene ab 18 Jahren in Deutschland teilweise legal geworden. Man darf bis zu 25 Gramm besitzen und zu Hause bis zu drei Pflanzen anbauen. Cannabis-Clubs mit maximal 500 Mitgliedern sind erlaubt. Das Gesetz gilt seit März 2024.
Der Staat stärkt die Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche während der Schulferien. Das bedeutet mehr Ferienbetreuung, Sport- und Freizeitprogramme durch Vereine und Jugendorganisationen. Besonders wichtig für berufstätige Eltern, die ihre Kinder in den Ferien betreut wissen wollen. Das Gesetz tritt ab April 2026 in Kraft.
Das Gesetz ändert die Regeln für Verbraucherverträge, Versicherungsverträge und Behandlungsverträge mit Ärzten. Es betrifft alle, die Versicherungen abschließen oder Arztverträge haben. Die genauen Änderungen sind aus dem Titel nicht ersichtlich, aber es geht um besseren Verbraucherschutz. Das Gesetz gilt ab dem 5. Februar 2026.
Das Gesetz passt die Rentenversicherung (SGB VI) und andere Sozialgesetze an neue Gegebenheiten an. Es betrifft vor allem Rentner, Versicherte und Menschen mit ausländischen Renten. Ohne den genauen Gesetzestext zu kennen, handelt es sich wahrscheinlich um technische Anpassungen bei Rentenhöhe, Beitragssätzen oder Verfahrensregeln. Das Gesetz ist am 23. Dezember 2025 in Kraft getreten.
Ab sofort können Zivilprozesse (z.B. Streitigkeiten um Geld, Verträge oder Schäden) teilweise online abgewickelt werden. Das bedeutet: Anträge stellen, Dokumente einreichen und mit dem Gericht kommunizieren geht jetzt digital statt nur per Post oder vor Ort. Das System wird erstmal getestet und schrittweise ausgebaut. Alle Bürger, die vor Gericht ziehen müssen, können davon profitieren.
Deutschland führt ein neues digitales System namens NOOTS ein, bei dem Bürger ihre Daten nur einmal angeben müssen und diese dann automatisch zwischen Behörden geteilt werden. Das soll Behördengänge vereinfachen - statt bei jedem Amt die gleichen Informationen neu einzureichen, können diese digital übertragen werden. Das System wird durch einen Staatsvertrag zwischen Bund und Ländern geregelt und ist Teil der Digitalisierung der Verwaltung.
Ab sofort können Notare und Behörden bestimmte Beurkundungen elektronisch durchführen, ohne dass alle Beteiligten physisch anwesend sein müssen. Das betrifft vor allem Immobilienkäufe, Testamente und andere wichtige Verträge, die normalerweise eine persönliche Anwesenheit beim Notar erfordern. Die elektronische Identitätsprüfung und digitale Unterschrift werden rechtlich gleichgestellt mit der klassischen Beurkundung vor Ort. Das Gesetz tritt am 12. Dezember 2025 in Kraft.
BGBl. 2026 I Nr. 228
Dieses Gesetz setzt eine EU-Richtlinie um und regelt zwei Dinge: Erstens sollen Verbraucher künftig leichter Anspruch auf Reparatur von Produkten (z.B. Haushaltsgeräte) haben, statt sofort Ersatz zu bekommen. Zweitens wird der Zugang zu Vorsorgeverfügungen – also Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten – verbessert, sodass sie im Ernstfall leichter auffindbar sind. Betroffen sind alle Verbraucher und jeder, der eine Vorsorgevollmacht erstellen oder hinterlegen möchte. Das Gesetz gilt ab sofort, da es am 22. Juli 2026 veröffentlicht wurde.
Mit diesem Gesetz wird die rechtliche Grundlage geschaffen, um Fluggäste künftig digital abzufertigen – zum Beispiel mit digitalen Ausweisdokumenten oder automatisierten Check-in-Prozessen am Flughafen. Das betrifft alle Flugreisenden in Deutschland. Was genau beim Ein- und Aussteigen verlangt wird, könnte sich dadurch verändern – Papier-Dokumente könnten langfristig durch digitale Alternativen ersetzt werden. Das Gesetz wurde am 22. Juli 2026 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.
Der Staat baut Bürokratie in vielen Bereichen des Innenministeriums ab. Betroffen sind unter anderem Melde- und Ausweispflichten, Datenschutzvorschriften, Ausländerrecht und Verwaltungsverfahren. Das bedeutet: Für Bürger und Unternehmen sollen bestimmte Behördengänge und Meldepflichten einfacher oder überflüssig werden. Das Gesetz gilt ab Juli 2026.
Es wurden neue Regeln für E-Scooter und andere kleine Elektrofahrzeuge beschlossen. Die Änderungen betreffen vermutlich Zulassung, Nutzung oder technische Anforderungen dieser Fahrzeuge im Straßenverkehr. Da nur der Titel verfügbar ist, sind die genauen Auswirkungen noch unklar - Details folgen nach Veröffentlichung des Volltexts.
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